Am 19. November präsentieren die beiden Leitprojekte PASSAT und PACE-DPP, sowie CIRPASS-2 im Climate Lab Wien. Dabei wurden zentrale Fragestellungen rund um den Digitalen Produktpass (DPP) beleuchtet. Die hohe Teilnahme von über 70 Personen unterstreicht, wie bedeutend das Thema für Unternehmen, Behörden und Forschungseinrichtungen bereits heute ist.
PACE-DPP Projektvorstellung
Als österreichisches Leitprojekt arbeitet PACE-DPP daran, ein offenes Daten-Service-Ökosystem für den Digitalen Produkt Pass aufzubauen. Martin Benedikt (VIRTUAL VEHICLE) und Christoph Fabianek (OwnYourData) gaben im Climate Lab Einblicke in erste technische Umsetzungen.
Sie zeigten, wie dezentrale Produktkennungen eingesetzt werden können, um Produkte eindeutig und robust über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu identifizieren. Zudem wurde eine AAS-basierte Umsetzung vorgestellt, die die Einbindung von DPP-Daten in industrielle Informationsmodelle demonstriert. Ergänzend dazu wurde erläutert, wie ein zukünftiger DPP Data Space und ein dazugehöriges Daten-Service-Ökosystem aussehen können, insbesondere mit Blick auf Datenintermediäre, interoperable Metadatenmodelle und sichere Datennutzung über Organisationsgrenzen hinweg.
Battery Passport Use Case von KiteRise Technologies
Ein besonderes Praxisbeispiel präsentierte Jürgen Luef vom Batterie Start-up KiteRise Technologies mit dem Battery Passport Use Case. Anhand eines Na-Ionen-Demobatteriemoduls erläuterte er, wie Batterieprodukte bereits heute DPP-fähig gemacht werden können.
Danke für die Teilnahme und den Austausch
Wir bedanken uns herzlich beim Climate Lab, Plattformindustrie 4.0 und KiteRise Technologies, sowie allen Vortragenden und Teilnehmer:innen für die engagierte Mitwirkung und den offenen Austausch. Die Veranstaltung hat deutlich gemacht, dass der Digitale Produkt Pass nicht nur ein regulatorisches Vorhaben ist, sondern bereits heute konkrete Lösungen entstehen, die in der Praxis anwendbar sind.
Ausblick
Mit den gewonnenen Erkenntnissen und dem starken Interesse aus der Praxis ist ein weiterer wichtiger Schritt getan, um den Digitalen Produkt Pass in Österreich und darüber hinaus erfolgreich in die Anwendung zu bringen.
Wir freuen uns darauf, diesen Weg mit unseren Projektpartnern weiterzugehen und den Digitalen Produkt Pass Schritt für Schritt in die Umsetzung zu führen.






